Hormonbalance gibt es wirklich?

Dein Körper ist kein Uhrwerk, das immer exakt gleich läuft. 
Er ist lebendig, reagiert auf Stress, Schlaf, Ernährung, Gefühle, Jahreszeiten. Hormone sind dabei wie leise Boten sie flüstern deinem Körper, was er gerade braucht. 

Glaube , was ist das eigentlich? 
Ein abstrakter Begriff, der in vielen Kontexten verwendet wird, aber gleichzeitig so 
persönlich ist, Glaube ist für mich mehr als nur ein Wort. 
Warum glauben wir überhaupt? 
Und warum glaube ich an Jesus?

Mein VISION BOARD 2026 


Irgendwie fühlt sich mein Vision Board für 2026 irgendwie anders an.
Leiser. Ehrlicher. Nicht mehr voll mit den typischen Dingen wie mehr Sport, gesünder essen oder der nächste Urlaub. 
Nicht, weil das unwichtig ist sondern weil die eigentliche Frage tiefer geht.
Vielleicht geht es diesmal nicht darum, was wir dazugewinnen, sondern was wir loslassen dürfen.

Dürfen auf einem Vision Board auch Dinge stehen, die wir aufgeben wollen? 
Dinge, an denen wir hängen?
Ich glaube ja. Gerade die. Denn oft halten wir nicht fest, weil es uns guttut, sondern weil es vertraut ist.
Alte Gewohnheiten.
Erwartungen. Rollen, die wir lange getragen haben. 
Beziehungen oder Träume, die einmal wichtig waren und heute nur noch Kraft kosten.


Vielleicht zeigt uns unser Vision Board 2026 nicht, wo wir hinreisen oder was wir erreichen wollen, 
sondern, wer wir sind und ob wir eine Veränderung in 2026 überhaupt ertragen können. 



Denn mal ehrlich: 

Loslassen, zufrieden sein, annehmen das klingt immer so leicht.
Fast schon wie ein schöner Spruch auf einer Tasse.
Aber ist es das wirklich?
Ich glaube nicht.

Denn sind wir nicht oft genau das Gegenteil? Gewohnheitstiere.
Vielleicht sogar ein bisschen verbohrt. Wir halten fest an dem, was wir kennen.
An Dingen, an Ansprüchen, an Bildern davon, wie es sein sollte.
Selbst dann, wenn wir längst merken, dass es uns eher müde macht als glücklich.
Kann man den eigenen Anspruch einfach runterfahren? Einfach sagen: „Ab jetzt reicht mir weniger“?
Wahrscheinlich nicht von heute auf morgen. Und vielleicht geht es auch gar nicht ums Runterfahren, sondern ums bewusster Werden.
Um ein Innehalten. Um die ehrliche Frage: Brauche ich das wirklich – oder bin ich es nur gewohnt, es zu wollen?
Dieser Satz „weniger ist mehr“ klingt abgenutzt, aber vielleicht steckt gerade darin etwas, das ich 2026 ein Stück mehr leben möchte.
Nicht radikal. Nicht perfekt.
Sondern echt.
Zum Beispiel beim Einkaufen. Mehr vorausdenken. Nicht alles sofort mitnehmen, nur weil es schön aussieht oder gerade passt.
Sich wirklich fragen: Werde ich das tragen? Brauche ich das oder füllt es nur kurz ein Gefühl?
Vielleicht öfter Nein sagen.
Und merken, dass die Welt trotzdem nicht untergeht.
Oder beim Schenken. Statt etwas Großes, Teures, Vergleichbares zu suchen, lieber Zeit schenken. 
Sich wirklich treffen. Auf einen Kaffee in einem schönen Café in der Stadt. 
Ohne Eile. Ohne Handy auf dem Tisch. Oder einen gemeinsamen Wandertag mit Picknick. 
Erinnerungen statt Dinge. Gespräche statt Verpackungspapier.

Ich glaube, wir lassen uns oft von Social Media einreden, dass alles besonders, neu, perfekt sein muss.
Dass Kreativität etwas ist, das man zeigen und beweisen muss. Dabei tragen wir sie alle in uns. Still. 
Unaufgeregt. Ganz unterschiedlich. Vielleicht verlieren wir sie nicht  vielleicht überhören wir sie nur.
Perfekt gibt es nicht. Und vielleicht muss es das auch nie geben.
Aber herauszufinden, was ich wirklich brauche und was mein Gegenüber braucht das fühlt sich wie eine ehrliche Aufgabe an. 
Keine leichte. Aber eine wertvolle.
Vielleicht darf genau das die Herausforderung für dieses Jahr sein: weniger vergleichen, mehr spüren.
Weniger besitzen, mehr erleben. Weniger festhalten, mehr annehmen auch wenn es Zeit braucht.
Nicht alles muss sofort leicht sein. Es reicht, wenn es sich langsam richtig anfühlt.

Ich habe unbewusst schon damit angefangen. 


Mein Auto ist seit Anfang des Jahres kaputt. Und nein ich war nicht verzweifelt. 

Es war einfach so. Also fahre ich jetzt, soweit es geht, jeden Tag mit dem Stadt Bus zur Arbeit. 
Es dauert länger, klar. Der Rückweg ist manchmal etwas umständlich. 
Manchmal stehe ich sogar, weil kein Sitzplatz frei ist.

Aber weißt du was? Es ist gar nicht schlimm. Es ist einfach mal etwas Neues mittendrin.

Ich glaube, der entscheidende Punkt war, dass ich es angenommen habe.

Ich habe nicht ständig dagegen angekämpft oder mich geärgert.
Und genau dadurch fühlt es sich leicht an. Sogar gut. So gut, dass auf meinem Vision Board jetzt steht:
Mindestens drei Mal pro Woche mit dem Bus zur Arbeit fahren.

Ich habe ein Jobticket, fahre also kostenlos. Und ganz ehrlich:
Seit ich auf dem Rückweg in unserer Stadt umsteigen muss, nehme ich das Leben auf der Straße viel mehr wahr.
Die Menschen. Die Stimmung. Kleine Szenen, die man aus dem Auto heraus nie sieht. 
Ich fühle mich dabei richtig wohl.

Manchmal heißt Loslassen nicht, etwas Schlechtes zu verlieren. 
Manchmal bedeutet es, Platz zu machen für etwas, womit man nie gerechnet hätte. 
Etwas Echtes. 
Etwas Ruhigeres.

Freiwillig auf Luxus zu verzichten tut oft weh. 
Aber dafür öffnen sich andere Türen. 
Und hinter manchen warten Dinge, die viel schöner sind, als man dachte. 


Ich mag so bleiben wie ich bin!

 

Nebel im Kopf 




Mögen wir die besondere Jahreszeit! 






Wer kennt es nicht 

die ersten Blätter färben sich in leuchtendes Rot, warmes Gelb und sattes Orange.
Die Bäume verabschieden sich langsam vom Sommer, während die Äpfel reif an den Ästen hängen und nur darauf warten, gepflückt zu werden. Man überlegt, welchen Tee man sich diesmal gönnt vielleicht Zimt, vielleicht Apfel, vielleicht etwas ganz Neues  und irgendwo im Schrank liegen schon die Kuschelsocken bereit.

Ich glaube, ich bin ein richtiger Herbst-Fan. Lange Spaziergänge, eingemummelt in einen Schal, die Luft frisch, aber nicht eisig. Dazu diese besonderen Tage, an denen die Sonne noch einmal alles golden färbt und man die letzten warmen Stunden auf der Terrasse genießt.
Es ist fast wie eine kleine Daily Soap auf Netflix, nur dass sie direkt vor der Haustür spielt.

Aber mal ehrlich der Herbst hat auch seine andere Seite. Der Regen, der nicht aufhört.
Der Garten, der nach wenigen Tagen mehr einem matschigen Acker ähnelt. Der Hund, der nach einem Spaziergang aussieht, als hätte er mehrere Nächte im Wald verbracht. Und dann der Alltag: Wenn man Vollzeit arbeitet, erlebt man oft nur die dunklen Seiten. Morgens fährt man im Dunkeln los, abends kommt man im Dunkeln zurück.

Dazwischen rauschen die Tage vorbei, während draußen die Jahreszeit ihren großen Auftritt hat. Und doch irgendwo zwischen goldenem Laub, dampfenden Teetassen und regennassen Straßen steckt eine besondere Magie. 
Vielleicht ist es genau das, was den Herbst so einzigartig macht: 


Er zeigt uns Schönheit und Vergänglichkeit zugleich


Der Herbst hat für mich aber immer etwas ganz Besonderes. 


Ich spüre oft eine Art Aufbruchsstimmung.
Vielleicht liegt es daran, dass die Tage kürzer werden, vielleicht daran, dass die langen Wintermonate schon vor der Tür stehen. 
Ich merke jedenfalls immer wieder, dass ich genau jetzt im Herbst in unserem Zuhause aktiv werde. Ich streiche, räume auf, miste aus fast so, als wolle ich Platz schaffen, damit es noch gemütlicher werden kann. 

Ein kleines Nest, das Wärme und Geborgenheit schenkt, wenn draußen die Kälte langsam Einzug hält. Doch so sehr ich diese Zeit für mich genieße, so wichtig finde ich es auch, nach draußen zu schauen – nicht nur aus dem Fenster, sondern auf die Menschen um uns herum. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer und die Abende länger werden, kann Einsamkeit still und leise in den Alltag kriechen. Was für den einen Gemütlichkeit bedeutet, kann für den anderen Leere sein. Deshalb ist es mir ein Anliegen, genau in dieser Jahreszeit Freunde, Bekannte und Verwandte bewusst zu treffen. 

Sei es ein gemeinsamer Spaziergang, ein Abend bei Tee oder einfach ein kurzes Gespräch – 
es sind oft die kleinen Begegnungen, die große Wirkung haben.

Der Herbst erinnert uns nicht nur daran, loszulassen, sondern auch daran, füreinander da zu sein. Mit offenen Augen durch diese Zeit zu gehen heißt, nicht zu übersehen, wer vielleicht gerade ein Lächeln, ein Ohr oder ein bisschen Nähe braucht. Denn während das Laub draußen fällt, wächst in uns die Möglichkeit, anderen Wärme zu schenken.

Es muss nicht immer das große Treffen sein. 
Oft reichen die kleinen Gesten: vielleicht einfach mal wieder eine Karte schreiben, ein paar liebe Worte auf einem Kanal verschicken, auf dem man sich lange nicht gemeldet hat. 
Solche kurzen Botschaften sind oft echter Balsam für die Seele –
sie zeigen, dass man gesehen wird, dass man nicht vergessen ist.

Und warum nicht auch einmal die Nachbarn einladen? 
Gemeinsam kochen, vielleicht sogar ein spontanes Herbstgrillen, wenn die Sonne noch ein paar warme Strahlen schickt. Die Möglichkeiten sind da, aber zu oft sind wir in unserem Alltag so gefangen, dass wir kaum zur Seite schauen.

Genau das wünsche ich mir für diesen Herbst: den Mut, über den Tellerrand zu schauen. 
Offen zu sein, für Begegnungen, für kleine Gesten, für Gemeinschaft. 
Denn gerade in dieser Jahreszeit, in der die Dunkelheit wächst, können wir Licht füreinander sein. Ich glaube fest daran, dass es schön wird.

 Herbst-Ideen für dich: 

  • Lange Spaziergänge durch buntes Laub
  • Kastanien oder Pilze sammeln
  • Hörbuch hören
  • Lieblingstee genießen
  • Alte Freunde mal wieder anrufen und sich verabreden
  • Weihnachtsgeschenke planen oder selbst entwerfen
  • Café besuchen und Kaffee trinken
  • Endlich das lang ersehnte Buch lesen
  • Kulturelle Veranstaltungen besuchen: 
  • Lesungen, Theater, Kino
  • Tanzen gehen
  • In die Sauna oder Salzgrotte
  • Tagebuch schreiben oder Blog starten
  • Schöne Momente fotografieren
  • Den Hund vom Nachbarn mal ausleihen



  • Freunde besuchen
  • Kurzurlaub oder Städtereise planen
  • Wandern gehen
  • Nachtspaziergang machen
  • Wildpark besuchen
  • Drachen steigen lassen
  • Lagerfeuer genießen
  • Flohmarkt oder Herbstmarkt besuchen
  • Museum besuchen
  • Maronen essen
  • Spieleabend mit Freunden veranstalten
  • Langes, entspannendes Bad nehmen
  • Herbstlich backen (Kuchen, Kekse, Brot)
  • Urlaub für 2026 planen
  • Neue, leckere Gerichte ausprobieren

Dailylifewomen 








Schön, das du hier bist!

Mitten in meinem kunterbunten Alltag!
Hier teile ich nicht nur persönliche Eindrücke und Erfahrungen, sondern auch all die wunderbaren und nicht ganz so wunderbaren Herausforderungen, die eine Frau täglich auf sich nimmt (und manchmal auch an sich reißt.

Es ist wirklich faszinierend, wie sich die Jahre mit all ihren Herausforderungen, aber auch den vielen neuen Chancen, anfühlen können. Wer hätte gedacht, dass das Leben in den „besten Jahren“ so aufregend und voller neuer Entdeckungen sein kann? Und dann gibt es da noch die ganzen Themen, die mich immer wieder beschäftigen – vom hormonellen Wandel (der manchmal fühlt wie ein Wechselbad der Gefühle), über Veränderungen im Alltag, neue Visionen und die ständigen Anpassungen in der Partnerschaft, bis hin zu Unverträglichkeiten, die uns mal so richtig auf die Probe stellen. Ach ja, und dann sind da noch die beruflichen Möglichkeiten, die plötzlich vor einem auftauchen, wie ein unerwarteter Überraschungsgast!

Wir leben hier und jetzt, mit all unseren Herausforderungen, und suchen täglich nach einem guten Gleichgewicht – zwischen der Kaffeetasse, die nie ganz voll ist, und den großen Zielen, die wir uns setzen. Es ist eine Reise der Anpassung und Selbstfindung, mit vielen, vielen wertvollen Erkenntnissen (und ein paar Lachanfällen zwischendurch).
Ich freue mich, dass du dabei bist mittendrin in diesem wilden Abenteuer
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Was macht uns aus?

LIFE AND BELIEVE  

Glaube 

Der Glaube ist für mich ein wahres Geschenk, das man annehmen darf und kann. Er bereichert mein Leben auf eine Weise, die ich manchmal kaum in Worte fassen kann. In der Gnade zu leben, gibt mir Halt und lässt mich tief in meinem Sein spüren, dass ich nicht alleine bin. 

Bereitschaftpflege 

Einem Kind in einer schwierigen Lebensphase ein sicheres und liebevolles Zuhause zu bieten, bis eine langfristige Lösung gefunden wird. Dabei geht es nicht nur darum, die grundlegenden Bedürfnisse zu erfüllen, sondern auch, dem Kind emotional zu Unterstützen.

Bin ich alleine?

Gerade wenn wir Ablehnung erfahren  sei es in Beziehungen, im Beruf oder einfach im Alltag  geraten wir schnell ins Grübeln:
Bin ich falsch? 
Passe ich nicht ins Bild, das andere erwarten?
Warum genüge ich nicht? 

Herausforderung!

Wechseljahre 

Eine Zeit voller Überraschungen und unerforschter Gefühlswelten! 
Es ist, als würde unser Körper ein spontanes Wechselbad aus Emotionen veranstalten, das kein bisschen vorhersehbar ist. 
Mal sind wir super gut drauf, dann wieder völlig aus der Bahn geworfen 

Glutenfrei 

Hast du dich auch schon gefragt, was es bedeutet, "glutenfrei" zu leben? Es ist wie ein Abenteuer in einem Land ohne Getreide! 
Kein Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern oder Kamut
 (ja, das sind alles Getreide, von denen du vielleicht nie gehört hast)

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen 

einer Frau zu verstehen 

 
Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, z.b. der Relativitätstheorie. 
     Albert Einstein 

Die neue Generation

 Die neue Generation der Frauen was steckt eigentlich dahinter?

Oft sehen wir Frauen, die mit einer Leichtigkeit (die sie vielleicht gar nicht immer spüren) Beruf, Familie, Partnerschaft und Kinder unter einen Hut bringen wollen. Es ist, als hätten sie Superkräfte als könnten sie gleichzeitig in mehreren Rollen glänzen, ohne dabei den Überblick zu verlieren. Aber natürlich ist das nicht immer so einfach, wie es scheint.

Hinter dieser neuen Generation von Frauen steckt nicht nur der Wunsch, alles zu erreichen, sondern auch eine neue Art von Balance. Es geht nicht mehr nur darum, alle „klassischen“ Erwartungen zu erfüllen, sondern auch darum, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Die moderne Frau ist nicht nur Mutter oder Karrierefrau, sondern auch ihre eigene starke, vielseitige Persönlichkeit, die ihre eigenen Träume und Wünsche verfolgt.

Und vielleicht ist das Geheimnis dieser Generation nicht, alles perfekt zu machen, sondern den Mut zu haben, auch mal zu sagen: "Ich brauche eine Pause" oder "Ich tue das auf meine Weise."

Teilen sich die Partner wirklich in allen Belangen oder bleibt da doch einiges auf der Strecke? Und hat die neue Generation der Frauen wirklich noch Zeit zum Durchatmen oder laufen manche eher in die Erschöpfung?

Es ist wirklich spannend, wie viel sich verändert hat, aber gleichzeitig stellt sich auch die Frage, ob der Druck, alles gleichzeitig zu stemmen, wirklich gesund ist. 

Oft sieht es so aus, als würden Paare heute versuchen, sich die Aufgaben zu teilen und eine Balance zwischen Beruf, Familie und Privatleben zu finden. Aber wie viele schaffen es wirklich, das Gleichgewicht zu halten, ohne sich selbst zu verlieren?

Die neue Generation ist zweifellos unglaublich anpassungsfähig und stark. 
Aber gleichzeitig frage ich mich auch, ob wir manchmal den Preis für diese Vielseitigkeit zahlen. Gibt es wirklich genug Raum für Pausen oder ist der Drang, alles perfekt zu machen, oft größer als der Wunsch nach Erholung? 

Es ist eine feine Linie zwischen ambitioniert und erschöpft.

Der Spagat zwischen Perfektion und Realität 


Der Druck, immer perfekt zu sein sei es im Beruf, im Privatleben oder in sozialen Medien hat sich enorm verstärkt. Es scheint, als würde jede „Schwäche“ in dieser perfekten Welt keinen Platz finden dürfen.
Gerade die jüngeren Frauen scheinen immer häufiger das Gefühl zu haben, dass sie alles gleichzeitig und perfekt machen müssen – und das nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Doch was passiert, wenn diese ständige Jagd nach Perfektion zu Erschöpfung führt? Oft wird das Gefühl der Überforderung nicht gezeigt, weil es als Schwäche angesehen wird oder weil man fürchtet, den Erwartungen nicht gerecht zu werden.

Es ist erschreckend, wie dieser Druck so viele dazu bringt, ihre eigenen Bedürfnisse hintanzustellen und immer weiterzumachen, selbst wenn die eigenen Batterien leer sind. 

Ich glaube, es wird immer wichtiger, eine Kultur zu schaffen, in der man sich auch mal eingestehen darf, dass man nicht alles stemmen kann und dass es vollkommen in Ordnung ist, sich auch mal eine Pause zu gönnen.
 

Denn der Zustand der Erschöpfung – sowohl körperlich als auch geistig – wird oft nicht 

wirklich wahrgenommen, solange man funktioniert.


Körper und Geist arbeiten immer zusammen, und genau das macht es manchmal so schwer, diese Erschöpfung zu benennen und zu akzeptieren. Manchmal kann man nicht mehr genau sagen, was die Ursache ist es fühlt sich einfach an, als wäre man am Ende seiner Kräfte.

Doch das ist oft gar nicht mehr zu trennen. Und genau deshalb ist es so wichtig, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und nicht erst dann zu reagieren, wenn es „zu spät“ ist. 
Ich denke, es ist enorm wichtig, sich jemanden anzuvertrauen, wenn man merkt, dass die Erschöpfung Einzug hält sei es einem Freund, einem Therapeuten oder einfach jemandem, der zuhören kann. Manchmal braucht es nur einen Moment des Innehaltens und des Austauschs, um die richtigen Schritte zu finden, um wieder mehr Energie und Balance in das eigene Leben zu bringen. 
 
Wenn man erst zu spät merkt, dass man die Reißleine nicht mehr ziehen kann, ist es oft schon zu spät. Besonders, wenn wirtschaftliche Faktoren oder der Wunsch, die Situation aufrechtzuerhalten, einem im Weg stehen. Der Druck, immer weiterzumachen, kann so groß werden, dass man einfach nicht innehalten kann, auch wenn der Körper und der Geist schon lange nach Ruhe rufen. 

Die neue Generation spricht immer häufiger von einer 4-Tage-Woche, und oft wird dieser Wunsch als eine Art Work-Life-Balance verkauft. Aber ehrlich gesagt, glaube ich, dass der wahre Grund weniger in der Balance zwischen Arbeit und Freizeit liegt sondern vielmehr darin, nicht auszubrennen.
Es wird immer mehr von uns verlangt, immer schneller, immer mehr und immer perfekter zu sein. Und irgendwann geht das auf die Substanz. 
Ich finde, es ist so wichtig, dass wir diese Themen nicht nur in Gesprächen ansprechen, sondern auch tatsächlich Maßnahmen ergreifen, um einen gesunden Umgang mit dem Druck zu finden. Wir müssen uns selbst und auch anderen gegenüber mehr Mitgefühl zeigen und uns eingestehen, dass es okay ist, nicht immer „performen“ zu können. 

Vielleicht sollten wir auch darauf achten, was der multimediale Geist uns immer so aufzwingt. 
Dort scheinen ja alle perfekt in ihrem Leben zu sein und absolut zufrieden.

I

Bildung und Berufswelt 


Ein gutes Beispiel: Wenn du heute eine gute Ausbildung finden möchtest, dann bitte nur mit Fachabitur. Die Botschaft scheint klar: 
Ohne das Abi geht heute fast nichts mehr. 
Aber wohin bewegen wir uns da eigentlich? Was tun wir unserer kommenden Generation an? 
Das Handwerk, früher so wichtig und geschätzt, wird immer mehr als „out“ betrachtet und gesellschaftlich weniger anerkannt. Gleichzeitig wissen wir, dass viele junge Menschen ihr Studium abbrechen, weil dieser akademische Weg einfach nicht zu ihnen passt sei es, weil die Art des Lernens nicht ihren Bedürfnissen entspricht oder weil sie feststellen, dass sie in einem Bürojob nicht glücklich werden. 

Was bleibt ihnen dann? Ein System, das nicht auf ihre Talente und Interessen eingeht. 
Es ist wirklich ein Dilemma, denn die Vielfalt an Möglichkeiten und beruflichen Wegen scheint immer mehr eingeengt zu werden. Und was machen wir, wenn die nächste Generation nach Alternativen sucht? Wie können wir die Wertschätzung für verschiedene Ausbildungswege, vor allem im Handwerk, wieder fördern? 
Ich würde mich freuen, mit dir darüber nachzudenken, was wir für die Zukunft tun können und wie wir der nächsten Generation wirklich die besten Chancen bieten    

Die Anforderungen an den Arbeitsmarkt und die Erwartungen an die junge Generation sind so viel größer geworden als noch vor einigen Jahren. Die Vorstellung, dass man mit seiner Arbeit eine klare Vision verfolgt und gleichzeitig sein Leben damit finanziert, ist natürlich verlockend.
 Aber oft führt genau dieser Druck zu einem Übermaß an Erwartungen, die fast nicht zu erfüllen sind.

Wie können wir dem entgegenwirken? Vielleicht, indem wir den Fokus stärker auf Selbstfürsorge und nachhaltige Arbeitsmodelle legen. 
Die Vorstellung, dass Arbeit nur dann wertvoll ist, wenn sie „perfekt“ und „überperformend“ ist, muss überdacht werden. 
Es sollte mehr Raum für Flexibilität, Pausen und eine gesunde Work-Life-Balance geschaffen werden. Auch die Gesellschaft muss beginnen, verschiedene Berufswege wieder stärker zu schätzen, sei es im Handwerk, in kreativen Berufen oder im sozialen Bereich, ohne immer die Leistungsgier als Maßstab anzulegen.

Vielleicht braucht es auch mehr offene Gespräche über den Druck, der auf den Schultern junger Menschen lastet, und über die Möglichkeit, sich selbst in der Arbeit zu verwirklichen, ohne sich zu verlieren.


Wie viel Prozent sind Studienabbrecher?
Studienabbruchquote von 27%, die vor zwei Jahren auf Basis des Absolventenjahrgangs 2018 ermittelt wurde.
An den Universitäten beläuft sich dabei der Studienabbruch auf 35%, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) auf 20%

 Herausforderung 

Nach einer spannenden Zeit in meiner Selbständigkeit freue ich mich nun auf eine neue berufliche Herausforderung.