Hilfe, ich benötige
ein Hilfsmittel
Der kleine Pflegeratgeber bietet umfassende Informationen zur Beschaffung von Pflegehilfsmitteln aus Sanitätshäusern, unabhängig von deren Größe.
Wenn wir uns mit dem Thema“ Krankheit, Unfall und ähnlichem befassen, wird uns immer mehr bewusst, wie tief der Wunsch jedes einzelnen ist sich in den eigenen Wänden zu erholen und zu kurieren.
Es ist absolut nachvollziehbar, dass viele Menschen, sei es im Alter oder nach einer gesundheitlichen Einschränkung, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten.
Zuhause fühlt man sich sicher, unabhängig und geborgen.
Dieser Wunsch nach Selbstständigkeit und Autonomie ist stark, doch die Herausforderungen, die mit körperlichen Einschränkungen oder gesundheitlichen Problemen einhergehen, sind enorm.
Deshalb ist es umso wichtiger, sich über alle Möglichkeiten der Unterstützung und die richtigen Hilfsmittel zu informieren, die den Alltag zu Hause erleichtern können.
Besonders dann, wenn die Situation neu und belastend ist, kann sich die pflegende Person oft überfordert fühlen.
Die Verantwortung wiegt schwer, und es bleibt wenig Zeit, sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern.
Die Anforderungen an das Zeitmanagement steigen, und die physischen sowie psychischen Belastungen können kaum alleine bewältigt werden.
In solchen Momenten ist es entscheidend zu wissen, dass es Unterstützung gibt sei es durch professionelle Pflegekräfte, durch Hilfsmittel oder durch die Hilfe von Freunden und Familie.
Ein Ratgeber, der konkrete und schnelle Lösungen bietet, ist von unschätzbarem Wert. Er hilft, Orientierung zu finden, wie man in solch herausfordernden Zeiten schnell die richtigen Hilfsmittel besorgen kann.
Es ist so wichtig zu wissen, dass es nicht nur um das Wohl derjenigen geht, die wir pflegen, sondern auch darum, dass wir uns selbst nicht vergessen.
Denn nur wenn wir auch auf uns achten, können wir die Menschen, die wir lieben und pflegen, bestmöglich unterstützen.
Ich hoffe, dass dieser Ratgeber für diejenigen, die sich gerade in einer belastenden Situation befinden, eine wertvolle Hilfe ist und ihnen zeigt, dass es immer Wege gibt, Unterstützung zu finden und den Alltag zu erleichtern.
Wie viel Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt?
Über 80 % werden zu Hause versorgt
4,17 Millionen Pflegebedürftige beziehungsweise 84 % wurden 2021 zu Hause versorgt. Davon wurden 3,12 Millionen Pflegebedürftige überwiegend durch Angehörige gepflegt.
Hinweis:
Alle Angaben in diesem kleinen Ratgeber beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen während meiner Tätigkeit in einem Sanitätshaus. Bitte beachte, dass die Abläufe und Regelungen je nach Region oder Krankenkasse unterschiedlich sein können. Es handelt sich hierbei um meine individuellen Eindrücke und keine verbindlichen Aussagen.
Es kann vorkommen, dass der Prozess, wie man sich verschiedene Hilfsmittel aus einem Sanitätshaus besorgt, in anderen Regionen oder Bundesländern anders verläuft. Auch die Krankenkassen haben möglicherweise unterschiedliche Regelungen. Daher kann ich keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen übernehmen.
Da Pflege eine sehr persönliche Angelegenheit ist, habe ich mich entschieden, in diesem Ratgeber die Du-Form zu verwenden.
Wenn Sie einen Angehörigen oder Freund zu Hause pflegen, haben Sie möglicherweise die Möglichkeit, über Ihre Krankenkasse eine Pflegebox zu erhalten. Fragen Sie einfach bei Ihrer Krankenkasse nach, ob dieses Angebot für Sie verfügbar ist – es könnte eine hilfreiche Unterstützung für die Pflege sein.
Dauerversorgung Pflegebox
Mit der Pflegebox gewährleisten die Sanitätshäuser eine komfortable und kontinuierliche Versorgung mit ausschließlich erstklassigen Pflegeprodukten.
Bei gesetzlicher Krankenversicherung erfolgt die direkte Abrechnung mit Ihrer Pflegekasse; im Falle einer privaten Krankenversicherung oder Beihilfeberechtigung erhalten Sie von uns eine Rechnung zur Einreichung bei Ihrer privaten Versicherungsgesellschaft.
Sofortige Mitnahme - Die Genehmigung der Pflegebox durch Ihre Krankenkasse ist zunächst erforderlich. Nach Erhalt dieser Genehmigung wird Ihnen die Pflegebox monatlich zur Verfügung gestellt. Eine Anleitung finden Sie auf Seite 15.
Wer ist berechtigt, die Pflegebox zu bestellen?
• Personen mit einem anerkannten Pflegegrad in ambulanter Betreuung
• Angehörige der pflegebedürftigen Person
• Pflegedienste im Auftrag ihrer Patienten.
Folgenden zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel stehen Ihnen zum Beispiel zur Auswahl zur Verfügung
Flächendesinfektion, Mundschutz - Einmalgebrauch
Händedesinfektion, Fingerlinge, Einmalschürzen, Einmalhandschuhe, FFP 2Masken, Krankenunterlagen
Schutzschürzen, Bettschutzeinlagen, Flächendesinfektionstücher
Fachbegriffe
In Sanitätshäusern gibt es eine Vielzahl von Leistungen, die mit speziellen Fachbegriffen versehen sind, mit denen man vielleicht nicht sofort vertraut ist. Dies kann besonders verwirrend sein, wenn man sich zum ersten Mal mit den verschiedenen Hilfsmitteln und Dienstleistungen auseinandersetzt. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, habe ich hier ein paar Beispiele zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, sich besser in diesem Umfeld zurechtzufinden.
Die Begriffe mögen auf den ersten Blick kompliziert wirken, doch mit ein wenig Hintergrundwissen können Sie schnell verstehen, welche Leistungen Ihnen zur Verfügung stehen und wie Sie diese in Anspruch nehmen können. Es lohnt sich, bei Unklarheiten immer nachzufragen, da die Mitarbeiter in den Sanitätshäusern in der Regel gerne bereit sind, Sie zu beraten und Ihnen die verschiedenen Angebote verständlich zu erklären.
Kann man ein Hilfsmittel auch Mieten oder kaufen, wenn einem der Ablauf zu lange dauert?
Manchmal kommt es vor, dass man kurzfristig ein Hilfsmittel benötigt, sei es nach einem Unfall, einer Operation oder einer vorübergehenden Erkrankung. In solchen Fällen ist es oft nicht nötig, ein Hilfsmittel direkt zu kaufen stattdessen kann es sinnvoller sein, es für eine bestimmte Zeit zu mieten. Wenn du also nach einem Unfall oder einer Verletzung, wie zum Beispiel einem Oberschenkelbruch, vorübergehend auf ein Hilfsmittel angewiesen bist, ist das Sanitätshaus eine gute Anlaufstelle.
Ruf einfach in deinem Sanitätshaus in der Nähe an oder fahre während der Öffnungszeiten vorbei, um dich beraten zu lassen. Die Mitarbeiter vor Ort können dir genau erklären, welche Hilfsmittel zur Miete angeboten werden und welche für deinen Bedarf am besten geeignet sind. Zum Beispiel könntest du einen Rollstuhl für etwa drei Wochen mieten, wenn du ihn nur für eine kurze Zeit benötigst / was allerdings auch mit einem Rezept möglich ist.
Die Mietlösungen sind oft unkompliziert und eine praktische Option, um dir schnell und ohne großen Aufwand zu helfen.
Solltest du jedoch ein Hilfsmittel für einen längeren Zeitraum benötigen, bietet das Sanitätshaus natürlich auch die Möglichkeit, die Geräte zu kaufen. Das Sortiment umfasst eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die du käuflich erwerben kannst, von Rollstühlen über Gehhilfen bis hin zu speziellen Pflegehilfsmitteln. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass nicht alle Produkte immer sofort vorrätig sind. Manchmal kann es ein wenig dauern, bis das gewünschte Hilfsmittel geliefert wird. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig nach den Lieferzeiten zu erkundigen.
Ein Rollstuhl zum Beispiel ist ein wichtiges Hilfsmittel für Menschen, die Schwierigkeiten beim Gehen haben, um ihre Mobilität zu erhalten. Wenn du also nach einer Operation oder bei einer vorübergehenden Erkrankung auf Hilfe angewiesen bist, kann ein Rollstuhl eine große Unterstützung sein. Es muss jedoch nicht immer ein dauerhafter Bedarf bestehen wenn du den Rollstuhl nur vorübergehend benötigst, bietet sich die Mietoption an. Auf diese Weise kannst du dir das Hilfsmittel einfach für den Zeitraum holen, in dem du es brauchst, ohne dich langfristig festzulegen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn du ein Hilfsmittel benötigst, sei es nur für eine kurze Zeit oder länger, zögere nicht, das Sanitätshaus in deiner Nähe zu kontaktieren. Die Beratung vor Ort hilft dir, die beste Lösung für deine Situation zu finden, sei es durch Mieten oder Kaufen, oder über ein Rezept und sorgt dafür, dass du die Unterstützung bekommst, die du brauchst.
Lieferung der Hilfsmittel
Die Lieferung von Hilfsmitteln aus einem Sanitätshaus erfolgt in der Regel nach der Genehmigung durch Ihre Krankenkasse direkt zu Ihnen nach Hause.
Wenn Sie ein Hilfsmittel wie ein Pflegebett, einen Scooter, einen Badewannenlift oder einen Patientenlift benötigen, wird das Sanitätshaus nach Erhalt der Genehmigung telefonisch einen Liefertermin mit Ihnen abstimmen. Es ist nicht erforderlich, dass Sie persönlich anwesend sind. Auch ein Angehöriger oder ein Freund kann die Annahme des Hilfsmittels für Sie übernehmen.
Sollte der Fahrer niemanden antreffen, wird das Hilfsmittel wieder mitgenommen. In diesem Fall müssen Sie einen neuen Termin mit dem Sanitätshaus vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass dies einen zusätzlichen logistischen Aufwand bedeutet, da jedes Hilfsmittel speziell für die Lieferung gebucht wird.
In vielen Fällen besteht auch die Möglichkeit, das Hilfsmittel persönlich in einer Filiale des Sanitätshauses abzuholen, sofern dies im Voraus vereinbart wird. Einige Hilfsmittel erfordern jedoch den Aufbau durch Fachpersonal, und in solchen Fällen erhalten Sie eine Einführung in die Nutzung des Hilfsmittels.
Kleinere Produkte wie Toilettensitzerhöhungen oder Badebretter werden aus wirtschaftlichen Gründen häufig per Post versendet. Diese Praxis hat nicht nur Vorteile für die Wirtschaftlichkeit, sondern trägt auch positiv zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes bei, da die Lieferung auf diesem Wege ökologisch sinnvoller ist als eine separate Anlieferung durch das Sanitätshaus.
Muss ich als Kunde das Hilfsmittel persönlich entgegennehmen?
Es ist nicht notwendig, dass Sie als Kunde das Hilfsmittel wie ein Pflegebett oder andere Geräte persönlich entgegennehmen.
Diese Aufgabe kann ebenso von einem Angehörigen, einem Nachbarn oder einem Freund übernommen werden. Falls der Fahrer jedoch niemanden antreffen sollte, wird das Hilfsmittel wieder mitgenommen, und Sie müssen einen neuen Liefertermin mit dem Sanitätshaus vereinbaren.
TENS-Geräte und Elektrotherapie
TENS-Geräte (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) gehören zur Elektrotherapie und sind Hilfsmittel, die häufig zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Sie arbeiten mit schwachen elektrischen Impulsen, die über Elektroden auf der Haut an die betroffenen Stellen abgegeben werden. Diese Impulse sollen dabei helfen, Schmerzen zu lindern, indem sie entweder die Schmerzrezeptoren blockieren oder die körpereigene Produktion von Endorphinen anregen – die natürlichen Schmerzmittel des Körpers. TENS wird häufig bei chronischen Schmerzen, Muskelverspannungen oder nach Verletzungen eingesetzt.
Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass nicht jedes Sanitätshaus alle verfügbaren Geräte, wie etwa TENS-Geräte oder andere Formen der Elektrotherapie, anbietet. Viele Sanitätshäuser führen diese Produkte, aber es gibt auch Fachgeschäfte, die sich auf spezifische Therapiegeräte wie Kniebewegungsmaschinen, Schultergelenkmaschinen oder auch Elektrotherapiegeräte spezialisieren.
Sofortige Mitnahme
In Filialen, die Elektrostimulationsgeräte wie TENS-Geräte auf Lager haben, besteht die Möglichkeit, das Produkt sofort mitzunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn eine schnelle Schmerzlinderung gewünscht wird oder das Gerät für eine bestimmte Behandlung dringend benötigt wird. Es ist jedoch ratsam, im Voraus anzurufen oder online zu prüfen, ob das gewünschte Gerät vorrätig ist, um sicherzustellen, dass es sofort verfügbar ist.
Wichtig zu beachten
Falls ein Sanitätshaus das gewünschte TENS-Gerät nicht auf Lager hat oder nicht anbietet, können Sie in vielen Fällen nach einem speziellen Gerät in einem anderen Fachgeschäft fragen oder es gegebenenfalls bestellen. Es ist auch möglich, dass Ihr Arzt oder Therapeut Ihnen eine Empfehlung gibt, welches Gerät am besten zu Ihrem Bedarf passt.
CPM Schiene
Mobilisierungsgeräte wie die sogenannte CPM-Schiene (Continuous Passive Motion) werden nach chirurgischen Eingriffen eingesetzt, um die Beweglichkeit der Gelenke zu fördern und die Heilung zu unterstützen. Diese Geräte kommen insbesondere nach Operationen zum Einsatz, bei denen die Beweglichkeit eines Gelenks eingeschränkt ist, etwa nach einer Knieoperation oder nach einem chirurgischen Eingriff an anderen Gelenken wie dem Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen oder Handgelenk. Die passive Bewegung hilft dabei, die Gelenkstrukturen geschmeidig zu halten, die Blutzirkulation zu fördern und mögliche Komplikationen wie Verklebungen oder Steifheit zu vermeiden.
Funktion der Bewegungsschiene
Die CPM-Schiene sorgt dafür, dass das betroffene Gelenk kontinuierlich und schonend in einem vorgegebenen Bewegungsbereich bewegt wird. Dies geschieht in der Regel durch eine sanfte, passive Bewegung, die das Gelenk ohne aktive Beteiligung des Patienten mobilisiert. Der Patient bleibt während der Behandlung ruhig, und die Schiene übernimmt die Bewegung der Gelenke, wodurch der Heilungsprozess gefördert wird. Eine solche Therapie ist besonders wichtig, um eine normale Funktion des Gelenks nach der Operation wiederherzustellen und Gelenksteifheit zu vermeiden.
Kniebewegungsschiene und andere Gelenke
Es gibt spezialisierte Bewegungsschienen für verschiedene Gelenke, darunter:
Kniebewegungsschiene: Eine der häufigsten Anwendungen, besonders nach Knieoperationen, wie etwa Kreuzband- oder Meniskusoperationen. Die Schiene sorgt für die kontinuierliche Bewegung des Knies und fördert eine schnelle Genesung.
Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen und Handgelenk: Für diese Gelenke existieren ebenfalls spezialisierte CPM-Schienen, die eine ähnliche Therapie bieten und die Mobilität nach chirurgischen Eingriffen verbessern.
Kostenvoranschlag und Krankenkasse
Für die Nutzung einer Bewegungsschiene, insbesondere für die Kniebewegungsschiene, ist es erforderlich, einen Kostenvoranschlag über das Sanitätshaus bei Ihrer Krankenkasse einzureichen. Die Krankenkasse prüft den Antrag und entscheidet, ob sie die Kosten übernimmt. Sobald die Genehmigung erteilt ist, wird das Gerät geliefert und von einem Fachmann individuell auf den Patienten eingestellt. Die Fachleute sorgen dafür, dass das Gerät korrekt und sicher verwendet wird, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
Ein zusätzlicher Vorteil für Patienten, die eine CPM-Schiene benötigen, ist die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum einen Bewegungsstuhl (auch CPM-Stuhl genannt) leihweise zu erhalten. Dieser Stuhl ermöglicht es, die passive Übungstherapie bequem und sicher im eigenen Zuhause durchzuführen. Der Bewegungsstuhl ist speziell dafür entwickelt, das Gelenk auch zu Hause in Bewegung zu halten und den Heilungsprozess zu unterstützen. Der Leihzeitraum kann mehrere Wochen umfassen, je nach den individuellen Anforderungen und dem Heilungsfortschritt des Patienten.
Vorteile der Mobilisierung und regelmäßigen Anwendung
Die kontinuierliche Nutzung von Mobilisierungsgeräten wie der CPM-Schiene fördert nicht nur die Beweglichkeit des Gelenks, sondern verhindert auch eine Reihe von Komplikationen, die nach einer Operation auftreten können, wie zum Beispiel:
Gelenksteifheit: Indem das Gelenk regelmäßig bewegt wird, wird Steifheit verhindert.
- Verklebung des Bindegewebes: Die sanfte Bewegung hilft dabei, Verklebungen im Gewebe zu vermeiden.
- Förderung der Heilung: Durch die regelmäßige Mobilisierung wird die Durchblutung angeregt und der Heilungsprozess gefördert.
Das tägliche Üben mit dem Bewegungsstuhl oder der CPM-Schiene kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass der Patient schneller wieder zu seiner gewohnten Beweglichkeit zurückkehrt und eine vollständige Genesung erzielt wird.
Fazit:
Mobilisierungsgeräte wie die CPM-Schiene und der Bewegungsstuhl bieten eine effektive und schmerzarme Möglichkeit zur Rehabilitation nach einer Operation. Sie ermöglichen eine passive Bewegungsbehandlung, die sowohl die Heilung unterstützt als auch dazu beiträgt, dass die Gelenkfunktion erhalten bleibt. Da diese Geräte individuell angepasst werden, ist es wichtig, sich im Vorfeld mit dem Sanitätshaus in Verbindung zu setzen und die Genehmigung von der Krankenkasse einzuholen, um eine reibungslose Versorgung sicherzustellen. Die Nutzung dieser Geräte zu Hause fördert nicht nur den Heilungsprozess, sondern verbessert auch die Lebensqualität des Patienten während der Genesungsphase.