WELCOME TO MY LIFE
WER BIN ICH!
Hey ich bin Carmen...
Warum bin ich hier?
Ehrlich gesagt, weiß ich es selbst nicht so genau.
Aber es fühlt sich richtig an.
Ich schreibe gerne, tausche mich aus und genieße es, nette Kommentare und Mails zu erhalten. Vielleicht ist es einfach auch mein Weg.
Die Dynamik meines Lebens hat sich verändert.
Die Menopause, die erwachsenen Kinder und unsere Ehe, die einen neuen Impuls erfahren hat all das prägt mich. Veränderung ist ein ständiger Begleiter. Manchmal sehne ich mich nach Stillstand und Beständigkeit, nach einer Zeit der Ruhe.
Die letzten Jahre haben mir viel Kraft abverlangt, aber auch viele wertvolle Erfahrungen gebracht.
In meinem Blog geht es vor allem um echte Geschichten sowohl meine als auch eure. Geschichten, die euch zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen und manchmal auch zum Weinen.
Ich schreibe über das Frau-sein, die Menopause, Hormonschwankungen und Unverträglichkeiten alles direkt aus dem Leben.
Ich bin 52 Jahre alt, verheiratet, Mutter von vier erwachsenen Kindern, Hundemama und die Freundin einer lustigen, wilden MädelsTruppe.
Ich liebe das Alltagsjogging und das (Land)Leben in all seinen Facetten.
Auf Instagram bin ich seit aktiv mit rund 13.000 Followern.
In meinem Blog findest du Tipps und Geschichten des Lebens.
Ich freue mich sehr, dass du hier gelandet bist, und wünsche dir viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Entdecken!
Liebe Grüße eure Carmen
Neuigkeiten und spannende Updates findest du bei...
Daily_Life_women
Schau doch mal vorbei, ich freue mich, dich dort begrüßen zu dürfen!
Es gibt auch noch ein kleines Geheimnis,
ich habe nach 25 Jahren wieder angefangen, Ski zu fahren!
Und was soll ich sagen es hat mich sofort wieder fasziniert.
Es fühlt sich an, als hätte ich nie aufgehört.
Seitdem fahre ich nun regelmäßig zweimal im Jahr in die Berge, um das Gefühl der Freiheit und den Spaß auf den Pisten zu genießen.
Es ist wirklich unglaublich, wie sehr einem eine alte Leidenschaft nach so vielen Jahren wieder Freude bereiten kann.
Ich wollte diese kleine Freude einfach mit dir teilen, da es für mich eine wunderbare Entdeckung ist, die mir viel Energie und Lebensfreude bringt.
Manchmal braucht es einfach den richtigen Moment, um eine alte Leidenschaft wieder aus der „alten Kiste“ zu holen und einen neuen Anfang zu wagen.
Vielleicht gibt es bei dir auch etwas, das du lange nicht mehr gemacht hast und das du wieder für dich entdecken könntest. Es fühlt sich wirklich gut an, sich auf alte Dinge einzulassen und sie mit neuen Augen zu sehen.
FAMILIE
Wie definiert ihr eigentlich Familie? Für mich ist das natürlich meine Kinder, mein Ehemann und alle anderen, die nicht weglaufen, wenn es mal brenzlig wird also auch Geschwister, Eltern und Verwandte.
Mit manchen ist man unzertrennlich, mit anderen vielleicht eher auf WhatsApp-Nachrichten-Ebene.
Da wir in den ersten Jahren mit unseren kleinen Kindern nicht in der Nähe der Eltern gewohnt haben, fand ich das eine oder andere schon ein bisschen schwierig
Oft habe ich mir gewünscht, dass einfach mal ein Elternpaar für einen Nachmittag vorbeikommt, um ein Kind zu übernehmen oder dass jemand, wenn wir abends eingeladen wurden, einfach direkt zu uns nach Hause gekommen wäre, um die Babys zu hüten. Stattdessen mussten wir auf Babysitter zurückgreifen und, oh ja, die waren auch nicht gerade günstig!
Was wir daraus wirklich gelernt haben, ist, dass ein guter Freundeskreis dann genauso wertvoll sein kann wie Familie zumindest, wenn die Familie weit weg ist.
Denn, Hand aufs Herz, im Wandel der Zeit leben viele von uns nicht mehr in der Nähe der Eltern.
Aber Freunde können oft auch in der Not einspringen und seien es nur für eine "Ersatzoma" für ein paar Stunden.
Die können sich sogar besser in Geduld üben, weil sie keine "großen Erwartungen" an die Enkel haben.
Sie sind da, wenn man sie braucht, und retten uns auch mal in letzter Sekunde, wenn es einfach nicht anders geht.
Also, cheers auf die Freunde, die einem das Leben mit kleinen Kindern so viel leichter machen und gemacht haben.
Familie kann aber auch ja wirklich ein zweischneidiges Schwert sein, oder?
Man weiß nie so genau, worauf man sich einlässt!
Einerseits ist es wie ein gutes Essen manchmal wunderbar und herzergreifend, manchmal denkt man sich: „War das wirklich nötig?“
Es gibt diese Momente, in denen die Familie einfach alles bedeutet und man sich fragt, wie man ohne sie überhaupt überleben würde. Aber dann gibt es auch die Tage, an denen man denkt: "Wäre ich nicht besser einfach auf einem einsamen Berg geblieben?"
Natürlich kann ich in meinen Texten nur für mich sprechen.
Ich weiß, dass es auch zerstrittene Familien gibt, bei denen es einfach Heilung fehlt,
aber das ist nicht mein Thema.
Ich kenne diese Konstellationen so nicht, und will mir auch keine Meinung darüber bilden.
Für mich war Familie immer meine Oma, als ich ein Kind war. Sie war der unangefochtene Mittelpunkt der Familie, das Zentrum, der Ort, wo sich alles traf, wenn man es irgendwie einrichten konnte. Wenn Oma zum Mittagessen und Kaffeeklatsch rief, dann war es wie ein Magnet – jeder, der konnte, kam.
So stelle ich mir Familie vor. Vielleicht auch, weil ich so geprägt wurde.
Kann man Familie auch teilen? Einen fremden Menschen in die Familie lassen und betreuen – Ja, das kann man.
Familie ist mehr als nur Blutsverwandtschaft. Sie ist ein Netzwerk von Beziehungen, Vertrauen, Fürsorge und Unterstützung, das weit über biologische Verbindungen hinausgehen kann. In vielen Kulturen und Lebenssituationen gibt es Beispiele von Menschen, die „fremde“ Menschen in ihr Leben und ihre Familie integrieren sei es durch Pflege, Adoption oder schlichtweg durch die Entscheidung, füreinander da zu sein.
Doch was bedeutet es wirklich, einen fremden Menschen in die Familie zu lassen und ihn zu betreuen? Betreuen eines „fremden“ Menschen kann auf viele Arten geschehen sei es als Pflegeeltern, als ehrenamtliche Helfer in einer Organisation oder einfach durch die Entscheidung, einem einsamen oder hilfsbedürftigen Menschen eine Art Zuhause zu bieten. Die Bereitschaft, jemandem diese Fürsorge zu schenken, kann dabei sowohl herausfordernd als auch äußerst bereichernd sein. Es kann schwierig sein, sich mit jemandem zu verbinden, der nicht die eigene Geschichte teilt, der vielleicht aus einem völlig anderen sozialen Umfeld kommt oder ganz andere Werte und Bedürfnisse hat.
Doch genau diese Unterschiede machen die Erfahrung so wertvoll.
Es ist eine Chance, über den eigenen Horizont hinauszublicken, Mitgefühl zu entwickeln und zu erkennen, dass Familie nicht nur durch Geburtsurkunden und Vererbung definiert wird.
Die Vorteile, einen fremden Menschen in die Familie aufzunehmen, sind vielfältig. Für die betreute Person kann es eine Chance sein, ein neues Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit zu finden.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Die Integration eines neuen Menschen in ein familiäres Gefüge erfordert Geduld, Flexibilität und eine Bereitschaft, Konflikte und Missverständnisse zu überwinden. Es ist nicht immer einfach, sich mit jemandem zu arrangieren, dessen Lebenserfahrungen und Bedürfnisse stark von den eigenen abweichen. Doch diese Herausforderungen bieten oft auch eine Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung und zur Stärkung der zwischenmenschlichen Beziehungen.
Am Ende des Tages zeigt sich, dass Familie nicht nur auf das enge Netzwerk von Blutsverwandten beschränkt ist, sondern ein offenes, flexibles Konzept ist, das Raum für neue Verbindungen und Unterstützung bietet. Menschen, die sich entscheiden, einen „fremden“ Menschen in ihre Familie zu integrieren, tun dies aus einer tiefen menschlichen Verbindung heraus, die weit über die gewohnten sozialen Normen hinausgeht. Es ist ein Zeichen von Mitgefühl, von der Bereitschaft, einander zu helfen, und von der Erkenntnis, dass wahre Familie durch Liebe, Respekt und gegenseitige Fürsorge entsteht nicht nur durch biologische Bande.
Ja, man kann Familie teilen. Man kann einen fremden Menschen aufnehmen, ihm ein Zuhause geben, ihm Liebe und Betreuung schenken. Und auf diese Weise entsteht eine neue, wertvolle Form von Familie – eine, die auf Wahl, Vertrauen und tiefem menschlichem Miteinander basiert.