Glaube und Lebensweg  

Glaube – was ist das eigentlich?
Ein abstrakter Begriff, der in vielen Kontexten verwendet wird, aber gleichzeitig so persönlich ist, dass er sich für jeden Einzelnen anders anfühlen kann. Glaube ist für mich mehr als nur ein Wort, es ist eine tief verwurzelte Überzeugung, die sich nicht in rationalen Argumenten fassen lässt. Es ist ein Gefühl, eine Hoffnung, ein Vertrauen, das nicht immer greifbar oder logisch nachvollziehbar ist. Warum glauben wir überhaupt? Und warum glaube ich an Jesus?

In meinem Leben gibt es immer wieder Momente, in denen ich mich frage, warum ich an etwas glaube, das ich nicht direkt sehen kann.
Warum vertraue ich auf jemanden, den ich nie physisch getroffen habe, dessen Leben und Lehren vor tausenden von Jahren stattgefunden haben? Es ist nicht immer einfach zu erklären, und oft fällt es mir schwer, meine Gedanken und Gefühle rund um meinen Glauben in Worte zu fassen. Doch wenn ich tief in mich gehe, spüre ich, dass es mehr ist als nur eine abstrakte Theorie oder ein kulturelles Erbe.
Es ist eine persönliche Erfahrung, die mich geprägt hat.
Ich glaube an Jesus, weil er für mich mehr ist als nur eine historische Figur. In seinen Worten finde ich Trost, Hoffnung und Orientierung.
Wenn ich an die Geschichten über ihn denke, an die Liebe, die er den Menschen gezeigt hat, an die Weisheit, mit der er die schwierigsten Fragen beantwortet hat, dann erkenne ich, dass dieser Glaube nicht nur Theorie, sondern auch Praxis ist. Jesus hat gezeigt, wie man in einer Welt voller Leid, Schmerz und Verwirrung leben kann, ohne das Vertrauen zu verlieren, ohne den Glauben an das Gute, an das Licht zu verlieren.

Es gibt Zeiten in meinem Leben, in denen der Glaube mir wie ein Halt erscheint in den dunkelsten Momenten, wenn ich mich frage, warum Dinge geschehen oder warum ich mich in schwierigen Situationen befinde. In diesen Momenten ist der Glaube an Jesus für mich ein Anker.
Es ist das Vertrauen, dass es einen größeren Plan gibt, dass ich nicht alleine bin, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Dieser Glaube gibt mir Hoffnung und die Kraft, weiterzugehen, auch wenn der Weg nicht immer klar oder einfach erscheint.
Was mich an Jesus besonders fasziniert, ist die Tiefe seiner Liebe und das Beispiel, das er für uns hinterlassen hat.
Er lehrte uns nicht, dass wir perfekt sein müssen, sondern dass wir in unserer Unvollkommenheit geliebt werden.
Diese Botschaft von bedingungsloser Liebe spricht mich tief an, denn sie erinnert mich daran, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen, zu zweifeln, zu fallen – aber dass es immer einen Weg gibt, wieder aufzustehen.
Jesus gab uns die Hoffnung, dass es nie zu spät ist, sich zu verändern, sich selbst zu vergeben und einen neuen Anfang zu finden.

Warum glaube ich an Jesus?
Weil er für mich mehr ist als nur ein Konzept. Er ist der Inbegriff von Liebe, Hoffnung und Vergebung. In einer Welt, die oft von Hektik, Ungerechtigkeit und Schmerz geprägt ist, finde ich in Jesus die Botschaft, dass es immer einen Weg gibt, der uns zu einem besseren, friedlicheren Leben führt einen Weg, der von Liebe und Mitgefühl bestimmt ist. 
es ist eine Reise, und ich bin mir sicher, dass mein Jesus nicht statisch ist. Es gibt Höhen und Tiefen, Zweifel und Bestätigung, aber die Reise ist es wert. Er inspiriert mich, er tröstet mich, und er gibt mir das Gefühl, dass ich in einer oft chaotischen Welt nicht allein bin. 

Es gibt Zeiten im Leben, da scheint alles gegen einen zu sprechen. Wenn die Dunkelheit so dicht ist, dass sie das Licht zu ersticken scheint, und der Schmerz so groß, dass er die Luft zum Atmen nimmt. In diesen Momenten fühlt es sich oft an, als ob nichts mehr Sinn macht, als ob man ganz alleine ist mit seinen Ängsten, seinen Sorgen und seiner Verzweiflung. Doch gerade in solchen Momenten habe ich etwas gefunden, das mir immer wieder Kraft gibt: die Hoffnung im Glauben.

Es ist eine Hoffnung, die nicht darauf basiert, dass alle Probleme plötzlich verschwinden oder dass die Umstände sich sofort ändern. 
Diese Hoffnung im Glauben ist viel tiefer, sie ist eine Hoffnung, die von innen kommt, die mir hilft, die dunklen Tage zu überstehen, ohne den Glauben an das Gute zu verlieren. Es ist mein innerer Kompass, der mich auch durch die stürmischsten Zeiten leitet.
Der Glaube hat mir in den schlimmsten Momenten meines Lebens die Kraft gegeben, weiterzumachen. 

Es ist nicht so, dass ich nie an den Rand meiner Kräfte gekommen wäre.
Es gibt Momente, in denen die Last so schwer ist, dass man denkt, man kann sie nicht mehr tragen.
Er ist keine laute Stimme, die uns in den Ohren brüllt, sondern ein sanfter, stetiger Trost, der uns sagt:
 „Du bist nicht allein.“


In diesen Momenten habe ich erfahren, was es bedeutet, Vertrauen zu haben nicht nur in mich selbst, sondern auch in etwas Größeres. Der Glaube an Gott, an Jesus, an die unendliche Liebe, die uns umgibt, hat mir gezeigt, dass wir nicht durch unsere eigenen Kräfte allein bestehen müssen. In meinen tiefsten Zeiten der Verzweiflung habe ich verstanden, dass es eine Liebe gibt, die alles umfasst, die uns niemals verlässt, selbst wenn wir uns verlassen fühlen. Eine Liebe, die uns heilt, die uns hält, wenn wir denken, wir können nicht mehr aufstehen.
Es ist der Lebensweg, der uns zeigt, dass selbst in unseren Schwächen ein Plan existiert, der über uns hinausgeht, der uns zu einem tieferen Verständnis unserer selbst führt. Auch wenn der Weg schwer ist, auch wenn der Schmerz unerträglich scheint, gibt es in diesem Glauben die Gewissheit, dass alles Teil von etwas Größerem ist. 
Vielleicht verstehen wir nicht immer, warum wir leiden oder warum uns bestimmte Dinge widerfahren.
Das  Vertrauen, kann uns helfen das Unverständliche zu akzeptieren, das Unmögliche zu überstehen und uns letztlich wieder aufzurichten.

Durch meinen Glauben finde ich die Liebe, die mich aufrichte, die mich heilt. Es ist die Liebe Gottes, die sich in den kleinsten Gesten des Lebens zeigt in einem freundlichen Wort, in einem liebevollen Blick, in einem Moment des Friedens mitten im Chaos. 
Diese Liebe erinnert mich daran, dass ich wertvoll bin, auch wenn ich mich manchmal verloren fühle. 
Sie gibt mir die Sicherheit, dass ich geliebt werde, auch wenn die Welt manchmal kalt und unbarmherzig erscheint.

Doch nicht nur die Gnade habe ich im Glauben gefunden, sondern auch Vertrauen,
dass ich nicht alles alleine bewältigen muss, dass ich nicht die Last der Welt auf meinen Schultern tragen muss. Sondern dass es okay ist, Schwäche zu zeigen, um Hilfe zu bitten,  sich fallen zu lassen. In diesem Vertrauen habe ich gelernt, dass wahre Stärke nicht im Widerstand gegen alles liegt, sondern im Akzeptieren, dass wir nicht alles kontrollieren können und dass es in dieser Akzeptanz eine tiefere Ruhe gibt.
Es gibt Tage, an denen ich immer noch kämpfe, an denen der Glaube auf die Probe gestellt wird. 
Es bedeutet, sich in den schwierigen Momenten der Schwäche zu öffnen und die Hand zu nehmen, die einem gereicht wird. Es bedeutet, darauf zu vertrauen, dass Liebe und Hoffnung auch dann da sind, wenn wir sie am meisten brauchen.

In meinem Glauben habe ich die Quelle gefunden, die mich immer wieder aufrichtet auch wenn ich am Boden liege. Und immer wieder finde ich die Kraft, mich von der Dunkelheit zu befreien, die mich umgibt, und das Licht zu suchen, das in mir und um mich herum brennt. Mir hat es gezeigt, dass selbst in den schmerzhaftesten Momenten ein Funken Hoffnung glimmt und dass dieser Funke oft alles ist, was wir brauchen, um wieder an uns selbst zu glauben.

Wenn es einem schlecht geht, wenn das Leben uns niederdrückt, ist die Liebe und das Vertrauen das wertvollste. 
Denn am Ende ist es der Glaube, der uns nicht nur durch die dunklen Täler führt, sondern uns auch zeigt, 
dass der Weg des Lichts nie weit entfernt ist.


 Warum ist es so oft erst die Krankheit, das Leid oder der Verlust eines geliebten Menschen, die uns dazu bringen, wieder zu beten und uns an Gott zu wenden? 



Warum glauben so viele Menschen nicht an Jesus, wenn doch so viele von uns täglich in einer Welt leben, die so offensichtlich
von seiner Liebe und seinem Werk geprägt ist?
Warum ist es so oft erst die Krankheit, das Leid oder der Verlust eines geliebten Menschen, die uns dazu bringen, wieder zu beten
und uns an Gott zu wenden? Warum nicht, wenn es uns gut geht wenn wir gesund sind, fröhlich und von der Welt des Überflusses umgeben? Diese Fragen sind nachdenklich und tiefgründig, denn sie berühren den Kern unseres menschlichen Daseins und das Verständnis von Glaube und Leben.

In einer Welt, in der wir ständig nach mehr streben mehr Erfolg, mehr Wohlstand, mehr Anerkennung ist es vielleicht einfacher, den Glauben an Jesus zu ignorieren oder zu vergessen. Wenn alles in unserem Leben scheinbar in Ordnung ist, wenn wir keine unmittelbaren Bedürfnisse oder Probleme haben, verlieren wir oft den Blick für das, was wirklich wichtig ist. Wir leben in einer Gesellschaft, die uns ständig dazu drängt, nach außen zu schauen, um das zu finden, was uns erfüllt. Wir suchen im Konsum, in materiellen Dingen oder in sozialer Anerkennung nach Erfüllung. Wir sind von der Idee des "Selbstgenügsamkeit" umgeben, die uns vorgaukelt, dass wir alles selbst erreichen können, ohne auf Gott angewiesen zu sein. In einem solchen Zustand scheint der Glaube vielleicht überflüssig.

Warum sollte man an etwas oder jemanden glauben,
wenn alles in Ordnung zu sein scheint?

Doch wenn wir uns ehrlich betrachten, erkennen wir, dass wir in diesen Momenten der Sättigung, des Überflusses und der 
Selbstgenügsamkeit oft nicht wirklich erfüllt sind. 
Wir haben zwar alles, was wir brauchen aber fehlt uns vielleicht auch etwas, das wir nicht sehen können.
Etwas, das tiefer geht als der materielle Wohlstand, etwas, das über den Moment der Freude und des Wohlbefindens hinausgeht.

Es ist die tiefe Sehnsucht nach einem Sinn, der nicht in den flimmernden oberflächlichen Dingen des Lebens zu finden ist. 
Und genau hier kommt der Glaube ins Spiel ein Glaube, der uns hilft, zu erkennen, dass es mehr gibt als nur den Augenblick, dass es eine tiefere, dauerhaftere Quelle der Liebe, des Trostes und der Hoffnung gibt, die wir nur im Glauben an Jesus erfahren können.

Aber warum kommt es dann so oft erst im Angesicht von Schmerz und Verlust zu einem Umdenken? 
Warum wenden wir uns erst an Gott, wenn wir mit Krankheit, Trauer oder dem Verlust eines geliebten Menschen konfrontiert sind? 
Es ist oft die Konfrontation mit dem Unvermeidlichen mit unserer eigenen Zerbrechlichkeit, der Endlichkeit des Lebens und der Tatsache, dass wir nicht alles kontrollieren können .

Der Verlust, die Krankheit oder das Leid werfen uns aus der gewohnten Bahn, und in diesen Momenten spüren wir plötzlich eine Leere, die all der Wohlstand und das Streben nach Erfolg nicht füllen können. Es ist der Schmerz, der uns zur Demut zwingt und uns aufzeigt, wie sehr wir auf Hilfe angewiesen sind. In solchen Momenten wenden wir uns wieder an Gott, in der Hoffnung auf Trost, auf eine Antwort, auf Heilung. 
Wir erkennen, dass wir nicht allein sind, dass es eine Kraft gibt, die über uns hinausgeht und uns in unserer Schwäche halten kann.
Vielleicht liegt es daran, dass der Glaube oft als etwas verstanden wird, das in schwierigen Zeiten gebraucht wird – als eine Art „Notfallhilfe“ für die Seele. Doch was wäre, wenn wir lernen würden, den Glauben auch in den guten Zeiten zu leben? Was, wenn wir die Dankbarkeit für das Leben, für Gesundheit und für Glück regelmäßig in unserem Herzen tragen würden und den Kontakt zu Gott nicht nur suchen würden, wenn wir in Not sind, sondern auch, wenn wir die Fülle des Lebens erleben? 
Glaube könnte dann zu einer täglichen Quelle der Freude, der Bestätigung und des Trostes werden, nicht nur in den dunklen Stunden.
Es ist ein merkwürdiges Paradox, dass der Glaube in den guten Zeiten oft von uns abfällt, obwohl er uns genau in diesen Momenten vielleicht noch viel mehr geben könnte. In den schwierigen Zeiten erkennen wir unsere Bedürftigkeit und wenden uns an Gott, aber in den glücklichen Momenten könnten wir das Geschenk der Freude und des Friedens erfahren, das aus einer beständigen Beziehung zu ihm erwächst. Der Glaube an Jesus ist nicht nur für die schweren Zeiten gedacht – er ist ein Weg, der uns durch das ganze Leben begleitet, durch Höhen und Tiefen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns diese Wahrheit immer wieder ins Gedächtnis rufen und unseren Glauben nicht nur in den Momenten der Not, sondern auch in den Momenten des Glücks und der Fülle leben.

Vielleicht liegt es auch daran, dass wir oft zu sehr in uns selbst versinken. In einer Welt, die uns ständig dazu auffordert, uns selbst zu verwirklichen und unseren Platz zu finden, vergessen wir, dass wahre Gnade nicht nur aus dem kommt, was wir erreichen oder besitzen, sondern aus der Verbindung zu etwas Größerem, zu Gott. Und diese Verbindung wird nicht nur in den Momenten des Leidens gestärkt, sondern auch in den Momenten des Feierns, des Glücks und der Zufriedenheit. Der Glaube hilft uns, in allen Lebenslagen eine tiefe Dankbarkeit zu entwickeln und uns auf das Wesentliche zu besinnen – dass das Leben ein Geschenk ist, das von Gott kommt, und dass wir es in Liebe und Demut annehmen dürfen.

Glaube ist kein „Notfallplan“, sondern eine Quelle des Lebens, die uns durch alles hindurch trägt – im Leid genauso wie in der Freude. Vielleicht ist es an der Zeit, diese Quelle auch in den guten Zeiten zu suchen und zu schätzen. Denn in diesem ständigen Einkehren in die Nähe Gottes, auch wenn es uns gut geht, können wir den Frieden finden, der uns in schwierigen Momenten so dringend fehlt. 

Glaube ist nicht nur für die Krisen da er ist für das ganze Leben, für jeden Atemzug, für jedes Lächeln und für jede Herausforderung, Halleluja 



In unserer Welt geschieht zurzeit ein Wandel, dessen Ausgang nicht abzusehen ist.
Dagegen ist die Auferstehung Jesu Christi eine unveränderbare Tatsache.
 
Diese kann man zwar bezweifeln, doch wird sie sich dadurch nicht ändern.

                         

Lobpreis, Segen und Anbetung  – drei kraftvolle Worte, die tief im Herzen eines jeden Gläubigen mitschwingen. In der Stille des Gebets, im Aufblick zu Gott, erleben wir diese Elemente als eine lebendige, heilende Präsenz, die uns in den herausforderndsten und auch in den friedlichsten Momenten des Lebens begleitet. Sie sind nicht nur Worte, sondern lebendige Erfahrungen, die uns tiefer in das Geheimnis des Glaubens führen.

Wenn wir Gott loben, erheben wir uns über die alltäglichen Sorgen und Herausforderungen des Lebens und richten unsere Aufmerksamkeit auf Gott auf das Gute, das uns umgibt. Im Lobpreis finden wir den Moment der Befreiung, den Segen, in dem wir nicht mehr nur von uns selbst sprechen, sondern uns in der Herrlichkeit und Größe Gottes. Es ist ein Akt der Hingabe, ein bewusster Schritt, sich von der göttlichen Liebe ergreifen zu lassen, der uns mit einem tiefen inneren Frieden erfüllt. Durch Lobpreis erkennen wir, dass es nicht um uns geht.

Segen ist ein weiteres Geschenk, das Gott uns in Fülle anbietet. Es ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine göttliche Kraft, die uns durchströmt und in die Welt hinausgeht. Der Segen Gottes ist wie ein unsichtbares Band, das uns mit ihm und miteinander verbindet. Er ist der Ausdruck seiner Liebe, seiner Fürsorge und seiner Gegenwart in unserem Leben. Wenn wir den Segen empfangen, sind wir nicht nur gesegnet in dem, was wir haben, sondern auch in dem, was wir geben können in der Fähigkeit, Liebe zu teilen, Trost zu spenden, und Hoffnung zu verbreiten. Der Segen ist die Erinnerung daran, dass wir in Gottes Plan eingebunden sind, dass er uns mit seiner Güte überschüttet und uns aufgerufen hat, diese Güte weiterzugeben.

Die Nähe zu Gott, die wir durch Lobpreis, Segen und Anbetung erfahren, nährt unsere Seele und stärkt unseren Geist. Sie hilft uns, die Welt mit anderen Augen zu sehen, aus der Perspektive eines tiefen Vertrauens und einer festen Zuversicht, dass alles, was wir durchleben, Teil von Gottes größerem Plan ist.

Diese Erfahrungen sind nicht nur flüchtige Momente, sondern tief verwurzelte Wahrheiten, die uns immer wieder daran erinnern, wer wir wirklich sind Kinder Gottes, geliebt und gesegnet.

Wenn wir uns auf den Lobpreis einlassen, den Segen empfangen, öffnen wir uns für die
unendliche Liebe Gottes, die uns immer wieder auffängt, uns stärkt und uns den Weg zeigt.
In ihm finden wir alles, was wir brauchen: Trost, Frieden, Freude und die tiefste Erfüllung, die unser Herz erlangen kann.
Sie erinnern uns daran, dass wir nie alleine sind, dass er immer bei uns ist, uns führt und uns in allen Zeiten unseres Lebens tröstet. Und in dieser Wahrheit finden wir den wahren Frieden, der uns inmitten von allem, was uns umgibt, tief erfüllt.





Alte Kirchen, staubige Traditionen oder langweilige Rituale

Viele Menschen verbinden den Glauben mit bestimmten traditionellen Kirchen, die in der Vergangenheit vielleicht als eher starr oder ritualhaft wahrgenommen wurden. Doch der Glaube an Jesus ist weit mehr als das. Es gibt so viele verschiedene Formen von Gemeinschaften, die unterschiedlichste Menschen ansprechen sei es in landeskirchlichen Gemeinden oder in freikirchlichen Gemeinschaften, in kleinen Hauskreisen oder großen internationalen Konferenzen. Jede dieser Gemeinschaften lebt den Glauben und oft sind es die Menschen und ihre persönliche Leidenschaft für den Glauben, die den Unterschied ausmachen.

Glaube ist nicht nur eine persönliche Reise, sondern kann auch eine 

gemeinschaftliche Erfahrung sein. 


Es gibt keinen festen „richtigen“ Weg, den Glauben zu leben, und es gibt nicht nur eine einzige Art von Gottesdienst oder Musik, die den Glauben auf die beste Weise ausdrückt. Ob es in einer großen, freien Gemeinde oder in einer kleinen landeskirchlichen Versammlung ist, es ist das Herz der Menschen, das zählt. Und in all diesen verschiedenen Gemeinschaften gibt es eine Gemeinsamkeit die Liebe zu Jesus, die uns verbindet. Glaube ist nicht nur eine Frage der Tradition, sondern eine lebendige, stetig wachsende Erfahrung, die uns dazu einlädt, unser Leben und unseren Glauben jeden Tag aufs Neue zu entdecken.




Der Glaube ist etwas, das tief im Inneren eines jeden Menschen verwurzelt ist.


Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, und dieser Weg ist für mich ein echtes Geschenk. Es ist bemerkenswert, dass ich vor über 25 Jahren eine Entscheidung getroffen habe, die mich tief berührt hat und die mich auf eine Reise geführt hat, die mich bis heute prägt.

Meine Erfahrung ist nicht einzigartig, und dass ich sie mit anderen teilen möchte, kommt aus einer tiefen Überzeugung und dem Wunsch, mein Leben zu teilen, ohne dabei von anderen zu erwarten, dass sie denselben Weg gehen. Es geht mir nicht darum, Druck auszuüben oder Erwartungen zu stellen, sondern vielmehr darum, meine persönliche Reise und das, was sie mir gegeben hat, zu teilen.

In einer Welt, die von so vielen verschiedenen Religionen, Glaubenssystemen und philosophischen Richtungen geprägt ist, fällt es mir auf, wie vielfältig die spirituelle Landschaft der Menschheit wirklich ist. Es gibt so viele Glaubensrichtungen, und ich gebe zu, dass ich nicht alle kenne oder vollständig verstehe. Doch der Kern jeder Religion das Streben nach Wahrheit, Frieden und einem tieferen Verständnis des Lebens und unseres Platzes darin ist ein universelles Thema. Auch wenn sich die Wege unterscheiden, so ist das Streben nach etwas Höherem, nach Sinn und Erfüllung, für uns alle ein gemeinsames Bedürfnis. Diese Vielfalt macht den Dialog über den Glauben so bereichernd, und ich sehe es als eine Möglichkeit, uns gegenseitig zu bereichern.

Besonders bewegt mich die weltweite Erweckung, die in vielen Teilen der Erde stattfindet sei es in Afrika, China oder anderswo. 
Es ist beeindruckend zu hören, wie Menschen auf der ganzen Welt sich mit dem Glauben an Jesus verbinden, ihn suchen und erleben, wie er ihr Leben verändert. Diese Erweckung ist nicht auf eine geografische Region beschränkt, sondern zeigt, wie universell und gleichzeitig sehr persönlich der Glaube an Jesus ist. Sie erinnert mich daran, dass Glaube und Hoffnung keine Grenzen kennen und dass sie in den Herzen von Menschen überall auf der Welt lebendig sind unabhängig von Kultur, Herkunft oder Umständen.

Es ist eine Quelle der Hoffnung zu wissen, dass in vielen Teilen der Welt eine geistliche Bewegung stattfindet.
Der Glaube gedeiht sogar in Zeiten von Verfolgung, Armut und Leid. Es ist ein Zeugnis dafür, dass der Glaube an Jesus nicht an äußere Umstände gebunden ist, sondern an eine innere Überzeugung, die uns weiterträgt selbst wenn alles andere ins Wanken gerät.

Die weltweite Verbreitung des Glaubens ist ein Grund zur Freude. Sie erinnert mich daran, dass der Glaube nicht nur eine persönliche Angelegenheit ist, sondern eine universelle Sprache spricht, die uns alle miteinander verbindet. Diese Perspektive hilft mir, die Vielfalt der Glaubensrichtungen zu respektieren und gleichzeitig die tiefere Wahrheit zu erkennen: Es gibt einen gemeinsamen Weg der Liebe, des Glaubens und der Hoffnung, der uns miteinander verbindet.

Es ist ein schöner Gedanke, dass wir, obwohl wir nicht alle denselben Glauben teilen oder die gleichen Wege gehen, dennoch auf der Suche nach Wahrheit und Sinn miteinander verbunden sind. Diese Vielfalt macht den Dialog über den Glauben so reich und tiefgründig. 
Jeder von uns geht seinen eigenen Weg, doch wir sind alle auf der Suche nach einer Quelle von Liebe, Frieden und Vergebung, die uns hilft, in einer oft chaotischen Welt unseren Platz zu finden.

Es ist mir wichtig, diesen Text zu teilen, nicht aus der Absicht heraus, jemanden zu bekehren, sondern aus der Hoffnung, dass jemand, der sich angesprochen fühlt, den Mut findet, über seinen eigenen Glauben nachzudenken und vielleicht eine neue Perspektive zu gewinnen.
Ich möchte zeigen, dass Glaube nicht nur eine persönliche, sondern auch eine verbindende Erfahrung ist  
eine Erfahrung, die über Länder und Kulturen hinweg wirkt.