Plötzlich glutenfrei wenn der Körper Stopp sagt
Seit 2022 hat sich mein Leben auf eine Art verändert, die ich mir vorher nie hätte vorstellen können.
Ich leide an einer Glutenunverträglichkeit. Und die große Frage, die mich bis heute begleitet, lautet:
Warum eigentlich? Jahrelang war alles gut. Brot? Kein Problem. Pizza?
Immer her damit. Nudeln? Meine große Liebe! Und dann von einem Tag auf den anderen war Schluss.
Mein Körper sagte einfach: „Sorry, Gluten, du kommst hier nicht mehr rein!“
Das kam so plötzlich, so endgültig, als hätte jemand von außen eine Tür zugeschlagen.
Ohne Vorwarnung, ohne Erklärung.
Nicht mal mit dem klassischen Satz: „Es liegt nicht an dir, es liegt an mir.“ Stattdessen stand ich von jetzt auf gleich da auf glutenfreier Flucht. Auf der Suche nach Alternativen, nach Lebensmitteln, die aussehen wie Brot, sich wie Brot anfühlen, aber kein Brot mehr sein dürfen.
Am Anfang war das schwer. Sehr schwer. Ich fühlte mich verloren im Supermarkt, als hätte ich eine Sprache verlernt, die ich doch mein Leben lang gesprochen habe.
Plötzlich wurde jedes Etikett zum Rätsel, jede Zutatenliste zu einem Prüfstein.
Ich wurde vom Genießer zum Detektiv, vom spontanen Einkäufer zum Lebensmittel-Spitzel.
Ich habe nach „Verbotsschildern“ gesucht, wo früher nur Leichtigkeit war.
Und dann kam noch die bittere Erkenntnis: Gluten steckt in so viel mehr, als man jemals gedacht hätte. Nicht nur in Brot, Nudeln oder Gebäck, sondern auch in Sojasauce, in Maggi, in Fertigprodukten und in unzähligen Bindemitteln. Plötzlich war da dieses Gefühl:
Wo ich auch hinschaue überall lauert Gluten. 

Aber und das ist die andere Seite man wächst hinein. Man lernt dazu. 
Man entdeckt Alternativen. Heute führe ich mit meinem Darm so etwas wie eine glutenfreie Fernbeziehung. Und wir kommen erstaunlich gut miteinander klar. Natürlich vermisse ich manchmal die gute alte Brezel oder eine echte italienische Pizza. Aber dann denke ich an die Schmerzen, an die Entzündungen, an die Müdigkeit und ich weiß, dass es besser so ist. 
Es war ein Weg voller Fragen, Unsicherheiten und Umstellungen. 
Aber dieser Weg hat mich auch bewusster gemacht. Ich achte mehr auf mich, höre meinem Körper besser zu und weiß, dass Verzicht manchmal nicht Verlust bedeutet, sondern Gewinn nämlich Lebensqualität. 
Vielleicht ist es genau das, was diese Erfahrung mit mir gemacht hat: Sie hat mir gezeigt, dass Veränderung zwar weh tun kann, dass sie uns aber auch neue Wege eröffnet. Wege, die wir vorher nie gegangen wären. 


Aber wie es so schön heißt: Man wächst mit seinen Aufgaben. 

Genau das durfte ich in den letzten Jahren erfahren. Stück für Stück habe ich mich durch den glutenfreien Leben gekämpft mal vorsichtig tastend, mal mutig experimentierend, mal auch ein bisschen verzweifelt. 
Ich habe ausprobiert, verworfen, neu entdeckt und auf diesem Weg meine ganz persönlichen Lieblingsprodukte gefunden, die mir heute das Leben leichter und genussvoller machen.

Natürlich war das alles nicht immer einfach. 
Es gab Tage, an denen ich entmutigt war, weil wieder ein Produkt nicht so schmeckte, wie ich es mir erhofft hatte. Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ausgerechnet ich mich nun 
durch all diese Umstellungen kämpfen muss. 
Doch gleichzeitig habe ich gelernt, dass jeder kleine Schritt zählt. Inzwischen weiß ich viel besser, was meinem Körper guttut und was nicht. Und ja es ist ein kontinuierliches Lernen, fast so, als würde ich das Thema „Essen“ ein zweites Mal ganz neu kennenlernen.
 Manchmal bin ich positiv überrascht, manchmal weniger aber genau das macht die Reise spannend.


Zugegeben, am Anfang war es ungewohnt die Konsistenz anders, der Geschmack fremd. 
Doch irgendwann habe ich gemerkt: 
Es ist kein Verlust, sondern ein Umdenken. 
Heute empfinde ich es als Gewinn, weil sich mir neue Perspektiven eröffnet haben. 
Ich habe gelernt, dass Veränderung auch Chancen mit sich bringt wenn man den Mut hat, sie zu ergreifen.

Mittlerweile koche ich wieder gerne. Mehr noch: Das Experimentieren in der Küche ist für mich zu einer echten Leidenschaft geworden. Mit neuen Zutaten, kreativen Rezepten und kleinen Küchenabenteuern habe ich nicht nur meine Ernährung umgestellt, sondern auch eine neue Freude am Essen entdeckt.
Ich habe erkannt: Glutenfrei bedeutet nicht Verzicht, sondern Vielfalt wenn man sich traut, 
neue Wege zu gehen.

Und genau deshalb möchte ich auch diesen Blog nutzen. Ich möchte meine Erfahrungen und Rezepte mit euch teilen all die Gerichte, die mich begeistert haben, die nicht nur glutenfrei, sondern auch wirklich köstlich sind. Denn wer sagt eigentlich, dass glutenfreies Essen weniger Freude machen muss? 
Im Gegenteil: Es kann voller Genuss, voller Entdeckungen und voller kleiner Glücksmomente stecken.

Ich hoffe, dass ihr hier immer wieder Inspiration findet Rezepte, Ideen und vielleicht auch den Mut, 
Neues auszuprobieren. 
Denn diese Reise ist längst nicht zu Ende. Sie geht jeden Tag weiter, mit jedem Gericht, jedem Versuch und jedem Erfolgserlebnis. Und ich freue mich, wenn ihr mich dabei begleitet.


Nahrungsmittelunverträglichkeiten geht es manchmal zu wie auf einer bunten Party.


 Was sind die 5 häufigsten Intoleranzen? 

  • Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie: Diejenige, die ständig über die "unfairen" glutenhaltigen Snacks schimpft und uns bei jeder Gelegenheit daran erinnert, dass "Weizen nicht gleich Weizen" ist.
  • Laktoseintoleranz: Der Gast, der immer kurz nach dem Käsebuffet in die „flüssige Notaufnahme“ verschwindet, weil der Körper plötzlich ein bisschen zu viel von dem Milchzeug gefressen hat.
  • Histaminintoleranz: Sie fühlt sich bei einem schönen Glas Rotwein nie ganz so wohl  und gibt uns dann die Schuld, wenn die Party von einem angenehmen Abendessen zu einer schniefenden Massenveranstaltung wird.
  • Fruktoseintoleranz: Diejenige, die sich bei jedem Apfel oder Birne fühlt, als ob sie eine wilde Achterbahnfahrt der Bauchkrämpfe erleben würde und uns daraufhin zu Zucchini, Gurke und Co. verdonnert.
  • Hereditäre Fruktoseintoleranz: Der geheimnisvolle Gast, der den ganzen Abend über "Was soll ich essen?" fragt und bei Obst einfach nur eine Miene wie bei einem unangekündigten „Eis-Notfall“ zieht. 

 

Glutenfreier Apfelkuchen: schnell, einfach.


Super leckerer Apfelkuchen ohne Weizenmehl.
Stellt euch vor, ihr setzt euch an den Kaffeetisch und schaut auf einen saftigen, flaumigen Apfelkuchen. Ihr nehmt den ersten Bissen und denkt euch: „Mmmh, wie gut! Was ist das Geheimnis?“ Und dann kommt der Moment, in dem ich euch verrate:
Der Kuchen ist glutenfrei                                                                                             

So wird glutenfreier Apfelkuchen perfekt

Ich verwende folgende einfache Mischung: normale Speisestärke (die Maisstärke ist), dazu Reismehl und Maismehl. Zum Binden des Teigs eignet sich z.B. Xanthan, Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl. Mein saftiger glutenfreier Kuchen mit Äpfeln wird mit diesen Zutaten schön fluffig, aromatisch, goldgelb, lecker.


Zutaten

       1 Prise Salz nicht vergessen


Zubereitung

  • Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer ca. 26 cm großen Springform mit Backpapier bespannen und den Rand einfetten. Die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. In kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft mischen.
  • Mehle bzw. Mehlmischung mit Backpulver, Zitronenabrieb und Salz mischen.
  • Die Eier mit dem Zucker hell schaumig schlagen. Öl und Mehlmischung im Wechsel nach und nach unterrühren und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Dabei nicht mehr zu lang und stark mixen, damit möglichst viel Volumen im Teig bleibt.





Backzeit 

  • Etwa drei Viertel der Äpfel vorsichtig mit eine Teigschaber unterheben. Den Teig in die Form geben, glattstreichen und mit den restlichen Apfelstückchen belegen. Kuchen rund 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Während des Backens nach ca. 30 Minuten abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.


Glutenfreie BrotZeit!

 
Ich habe für mich jetzt die Lösung der Glutenfreien Brote gefunden und sie ist überraschend simpel:

Ich toaste einfach alles!
Egal welches Brot, vorher ab in den Toaster und dann mit Lust und Laune belegen.
Ob Avocado, Hummus, oder mal ein bisschen fancy mit Tomaten und Rucola alles ist möglich!
Die warme, knusprige Textur macht’s einfach besser und ganz ehrlich das macht den ganzen Unterschied!


 Aber das Leben geht weiter und die Brotzeit bleibt trotzdem eine meiner liebsten Alternativen.
Also, meine Empfehlung an euch: Probiert euch aus, findet eure perfekte Kombi, und vor 
allem habt Spaß bei der Sache! 
Kreativität kennt keine Grenzen, auch bei glutenfreien Snacks



Hier findest du viele tolle Rezepte, die du ganz einfach nachkreieren kannst. 


 

Glutenfreie Rezepte  

Köstliche Appetitanreger.




Glutenfreie süße Rezepte 

Der krönende Abschluss einer Mahlzeit.